MES-Bedarfsanalyse
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MES-Bedarfsanalyse

... ganzheitliche Analyse und Ausrichtung der Produktion an Unternehmenszielen

Die Bedarfsanalyse besteht aus den aufeinander aufbauenden Schritten IST-Analyse und SOLL-Design.

IST-Analyse

Die IST-Analyse ist der erste Schritt bei der MES-Integration. Als Methode kommt hier eine detaillierte Wertstromanalyse 4.0 zum Einsatz. Die klassische Wertstromanalyse wird hierbei erweitert unter spezieller Betrachtung der Informationsflüsse und Planungsabläufe. Dies stellt sicher, dass alle Prozesse, Dokumente und IT-Systeme transparent werden und ein breites Verständnis bei den beteiligten Mitarbeitern entsteht. Für einen erfolgreichen Change Prozess wird damit bereits hier das Fundament gelegt.

IST-Wertstrom 4.0 ohne MES mit viel Verschwendung
IST-Wertstrom 4.0 ohne MES mit viel Verschwendung

Wegen des Fokus auf eine nachfolgende IT-Integration wird die Wertstromanalyse 4.0 durch einen Technik Workshop zur Analyse der Anbindungsmöglichkeiten von Maschinen, Prüfmitteln, Equipment, etc. ergänzt. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse spiegeln die technischen Möglichkeiten der Produktion hinsichtlich der IT-Anbindung wider und fließen in die anschließende MES-Lastenhefterstellung ein. Die bei der Wertstromanalyse 4.0 ermittelten Prozesse und IT-Systeme werden in einem Process-Application-Portfolio (PAP) übersichtlich dargestellt. Dieses bietet einen schnellen Überblick über den aktuellen Standardisierungsgrad sowie den Digitalisierungsgrad im Unternehmen.

SOLL-Design

Das SOLL-Design oder Wertstromdesign 4.0 greift die Erkenntnisse aus der Analysephase auf. Die Produktion wird im Rahmen der technischen Gegebenheiten und vorhandenen Möglichkeiten in Verbindung mit MES neu geplant. Die allgemeinen Ziele Transparenz, Wirtschaftlichkeit und Reaktionsfähigkeit sind die groben Leitlinien des Designs, im Speziellen werden die Unternehmensziele herangezogen, um die gewünschte perfekte Produktion zu erreichen. Es werden alle bekannten und alle zukünftig notwendigen Prozesse betrachtet. Darunter fallen z.B. Feinplanung, Personalmanagement, Werkzeugmanagement, Instandhaltung, Qualitätssicherung, Materialmanagement und Intralogistik.

In das Wertstromdesign fließen die Gestaltungsrichtlinien VDI 5600 und ISA 95 mit ein und geben dem Wertstromdesign 4.0 und vor allem der IT-Integration eine nachvollziehbare Struktur. Alle benötigten IT-Funktionalitäten werden hierbei den unternehmensspezifischen IT-Ebenen (ERP, MES, Automatisierung, etc.) zugeordnet.

Aus dem Wertstromdesign 4.0 lassen sich anschließend die Maßnahmen hinsichtlich Prozessoptimierung ebenso ableiten, wie die Anforderungen an die Unternehmens- und Fertigungs-IT.

Ihr Nutzen:

  • Ausrichtung der Fertigungs-IT an den Unternehmenszielen
  • Schärfen der IT-Strategie, erste Schritte Richtung Industrie 4.0
  • Erfahrung und Anforderungen der Mitarbeiter fließen ein
  • Wertstromdesign 4.0 ist abteilungsübergreifend und nachvollziehbar
  • IT-Zielarchitektur für die weitere Entwicklung in Richtung Industrie 4.0
  • Skalierbares Baukasten Prinzip für KMUs bis hin zu internationalen Konzernen

Lassen Sie uns darüber sprechen, wie wir Sie am besten unterstützen können!

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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